Was den Alevra Beach ausmacht
Alevra Beach ist ein schmaler Steinstrand am Fuße der Steilwand zwischen Dhërmi und Gjipe – die Art von Ort, die nur existiert, weil die Felswand für fünfzig Meter zurückweicht und Platz für einen Strand macht. Darüber ragt der Kalkstein mehrere hundert Meter empor, grau und rostbraun gebändert, bewachsen von kargem Gestrüpp, das sich festkrallt, wo immer es kann. Darunter geht das Wasser innerhalb weniger Schwimmzüge von knöcheltief und vollkommen transparent in ein tiefes Blau über.
Der Name gehörte der Bucht, noch bevor er dem Strand gegeben wurde. Alevra, manchmal auch Alevrat geschrieben, ist der Flurname für diesen gesamten Meeresabschnitt. Die Bootstouren ab Dhërmi beschreiben ihre erste Etappe als Fahrt durch die Alevra-Bucht – vorbei am Felsen des Heiligen Theodor und weiter in Richtung Piratenhöhle, die beide in dieser Bucht liegen.
Lage an der Küste
Koordinaten 40.1333°N, 19.6499°E, etwa 9 km nördlich von Himarë auf dem Seeweg und nur wenige Minuten vom Dhërmi Beach entfernt. Es ist der nördlichste der Stopps am Fuße der Steilküste an diesem Küstenabschnitt:
| Orientierungspunkt | Entfernung |
|---|---|
| Piratenhöhle | 480 m südlich |
| Höhle des Heiligen Theodor | 770 m südlich |
| Gjipe Beach | 1.9 km südöstlich |
| Drymades Beach | 4.2 km nördlich |
Der Stopp
Wenn Anbieter hier ankern, handelt es sich um einen 15–20-minütigen Badestopp:
- Flaches, glasklares Wasser über hellen Steinen am Ufer – eines der klarsten Gewässer an dieser Küste
- Felsen an beiden Enden der Bucht, wo sich die besten Schnorchelspots befinden
- Die Klippe wirft morgens und spät nachmittags Schatten auf das Wasser, daher ist das Licht um die Mittagszeit am besten
- Keine Infrastruktur, kein Schatten am Ufer und keine Möglichkeit, mit dem Boot anzulegen
Gut zu wissen
- Ein Stopp ab Dhërmi, nicht ab Himarë. Die kurze Halbtagestour ab Himara wendet an der Piratenhöhle; Alevra liegt ein paar hundert Meter weiter und steht daher auf den Routen ab Dhërmi.
- Badeschuhe mitnehmen. Das Ufer besteht ebenso aus herabgestürztem Kalkstein wie aus Kieseln.
- Nur bei ruhiger See. Die Bucht ist nach Westen hin offen, ohne jeglichen Schutz vor dem Ionischen Meer.



