Die Bärenbucht im Überblick
Die Bärenbucht – auf vielen Karten auch als Bristani Bay verzeichnet – ist eine kleine Bucht, die sich in die grünen, buschbewachsenen Klippen nahe dem Nordende der Karaburun-Halbinsel schmiegt. Sie ist einer der am weitesten entfernten Stopps auf den langen Bootsrouten von Himara aus: eine geschützte Oase mit glasklarem, türkisfarbenem Wasser unterhalb steiler Berghänge, ohne Zufahrtsstraße und ohne Fußweg hinab.
Während viele der anderen Stopps auf Karaburun aus Höhlen und Schluchten bestehen, ist die Bärenbucht eine offene Bucht – ruhiger, weitläufiger und viel besser für ein richtiges Bad geeignet als die engen Klippenformationen weiter südlich auf der Halbinsel. Die Kulisse ist der eigentliche Magnet: grüne Hänge, die bis ans leuchtende Wasser reichen, fernab jeglicher Zivilisation.
Anreise
Die Bucht liegt etwa 42 km auf dem Seeweg nördlich von Himara, fast an der Spitze der Karaburun-Küste – und markiert damit ungefähr den Umkehrpunkt der längsten Bootstouren. Aufgrund dieser Distanz ist sie ausschließlich Teil von Ganztagesausflügen, welche die Halbinsel umrunden; auf kurzen Halbtagestouren wird sie nie angefahren. Boote, die so weit nach Norden fahren, binden die Bucht normalerweise in dieselbe Route ein wie den wichtigsten Ankerplatz im südlichen Karaburun, die Grama Bay.
Da nur einige Anbieter die komplette Umrundung bis hierher durchführen, sollten Sie vorab die genaue Reiseroute klären. Eine Übersicht der Tourenarten finden Sie in der Übersicht der Bootstouren in Himara, und auf der Seite Bootstouren-Anbieter erfahren Sie, wer die gesamte Karaburun-Route befährt.
Was Sie beim Stopp erwartet
Da die Bucht offen und geschützt liegt, bietet sie sich ideal als angenehmer Badestopp an – meist für 20 bis 30 Minuten, sofern der Zeitplan und der Seegang es zulassen. Das Boot geht in der Bucht vor Anker, und man springt vom Deck direkt ins klare Wasser, mit den grünen Klippen als malerischer Kulisse. Es ist eine ruhigere, viel entspanntere Pause als bei den Höhlenstopps, wo die Zeit meist drängt und das faszinierende Lichtspiel eher im Vordergrund steht als das Schwimmen.
Praktische Hinweise:
- An ruhigen Tagen ist das Wasser kristallklar und die Bucht spiegelglatt – perfekt für ein entspanntes Schwimm- und Schnorchelerlebnis.
- Der Zugang zum Land ist felsig; Badeschuhe sind sehr nützlich, wenn Sie an Land gehen möchten.
- Da dies der am weitesten entfernte Stopp ist, wird er meist als Erstes gestrichen, falls raue Wetterbedingungen den Ausflug verkürzen.
Seegang und Wetterbedingungen
Die Bucht selbst ist zwar recht gut geschützt, doch der Weg dorthin bedeutet die längste ungeschützte Fahrt der gesamten Tour. Ein Nordwestwind am Nachmittag kann die nördlichen Abschnitte sehr rau machen. Die Skipper behalten die Wettervorhersage daher genau im Auge und drehen notfalls schon vor diesem Punkt um, wenn der Seegang zunimmt. Ein Start am frühen Morgen bietet die besten Chancen auf ruhiges Wasser für die gesamte Fahrt Richtung Norden.
Planen Sie diesen Ausflug am besten für einen stabilen, sonnigen Tag zwischen Juni und September ein und starten Sie frühzeitig.
Weiterführende Links
- Alle Bootstouren ab Himara: Übersicht der Bootstouren in Himara
- Anbieter für die Karaburun-Route: Bootstouren-Anbieter
- Der wichtigste Stopp hoch im Norden: Grama Bay



