Was der Palasa-Strand ist
Der Palasa-Strand ist der nördlichste Strand der Albanischen Riviera – ein Kiesstrand, der zwischen dramatischen Klippen am südlichen Fuß des Llogara-Passes verborgen liegt. Der Strand befindet sich auf dem Seeweg etwa 17 km nördlich von Himara, unmittelbar nördlich von Dhërmi.
Palasa markiert einen Übergang: Südlich davon liegt die erschlossene Küste der Riviera (Himara, Dhërmi, Jale, Drymades). Nördlich davon klettert die Straße in den Llogara-Nationalpark und die Küste geht in die wilde Karaburun-Halbinsel über. Vom Boot aus betrachtet ist Palasa der letzte Strand mit Straßenanbindung, bevor man sich der unberührten Küste von Karaburun widmet.
Warum er auf dem Programm der Bootstouren steht
Die meisten Touren von Himara zur Grama-Bucht führen direkt an der Küste von Palasa entlang. Der Ablauf variiert:
- Grama-Bucht Ganztagestour – Fotostopp im Vorbeifahren, ca. 5 Minuten vom Boot aus
- Spezielle Küstentour – möglicher 20-minütiger Badestopp
- Sonnenuntergangstour – ankert manchmal vor der Küste für ein abendliches Bad
Der Reiz von Palasa vom Wasser aus liegt in der Kulisse: weiße Kieselsteine, türkisfarbenes Wasser und die dramatischen Llogara-Klippen, die sich dahinter erheben. Es lässt sich besonders gut fotografieren, wenn das Sonnenlicht den oberen Pass erfasst.
Lage
Ungefähre Koordinaten: 40.160°N, 19.599°E – etwa 17 km nördlich von Himara auf dem Seeweg, am südlichen Ende der nach Karaburun ausgerichteten Küste. Über den Landweg ist Palasa von der Küstenstraße SH8 aus in etwa 25 Autominuten von Himara erreichbar.
Wie der Stopp abläuft
Wenn Ihr Tourenanbieter in Palasa für einen Badestopp ankert:
- Das Boot ankert vor der Küste im tiefen Wasser
- Schwimmer können den Kiesstrand erreichen
- Weniger Menschenmassen als in Dhërmi oder Jale (in Palasa ist generell weniger los als bei den zentraler gelegenen Nachbarn)
- Die Resort-Anlage Green Coast ist am Berghang darüber sichtbar
Wenn Ihr Anbieter nur vorbeifährt, haben Sie 5 Minuten Zeit zum Fotografieren und können die Kulisse der Palasa-Klippen vor dem Llogara-Pass genießen – was seinen ganz eigenen Reiz hat.
Green Coast und das moderne Palasa
Eine Anmerkung zum Charakter von Palasa: Der Strand ist längst keine verschlafene Fischerbucht mehr. Das Green Coast-Projekt am darüberliegenden Berghang hat erheblichen Resort-Tourismus mit sich gebracht, einschließlich Beach-Clubs und Hotels. Vom Wasser aus lässt sich die Küste zwar immer noch hervorragend fotografieren, aber die Eindrücke am Boden variieren, je nachdem, welchen Strandabschnitt Sie besuchen.
Wenn Sie ein wilderes, weniger erschlossenes Stranderlebnis im Norden suchen, bleibt der Blick vom Boot aus die bessere Wahl – und Sie können weiter nach Norden in Richtung der noch unberührten Karaburun-Küste fahren.
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